FAQ - Antworten auf Fragen, die mir mehr als einmal gestellt wurden

  • Das ist doch alles nicht mehr gesund!?
    Stimmt - das Leben wird uns alle eines Tages überholen. Wenn ich allerdings die meiste Zeit glücklich war, kann ich damit gut leben.

  • Wie ernährst Du Dich?
    Ich esse so ziemlich alles, verzichte auf nichts.

  • Welchen Schuh läufst Du?
    Welche Schuhe müsste die Frage bei durchschnittlich ca. 16-18 Paaren lauten. Ich laufe die Schuhe in denen ich gesund bleibe und die angenehm zu tragen sind. Bei Marathons trage ich leichtere Schuhe, bei den ganz langen Veranstaltungen Schuhe, welche, die dem Fuß etwas mehr Platz lassen.

  • Wie kann man einen Ironman (oder X-fach-Ultra-Triathlon) schaffen?
    Indem man es einfach macht.Wir begrenzen uns nur im Kopf; der Körper leistet so viel mehr als die Vorstellung.

  • Hast Du schon mal einen Wettkampf aufgegeben?
    Ja, bei der TorTour de Ruhr 2014 und 2016, einem 230km-Nonstop-Lauf, habe ich aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgegeben. Auch wenn es sehr weh tat, ist es rückblickend absolut richtig gewesen um weitere körperliche Schäden abzuwenden.

  • Warum musst Du denn unbedingt so lange Distanzen angehen?
    Weil es Spaß macht, ich mich gut bzw. gesund fühle. Zudem stärkt es das Selbstwertgefühl, wenn man Dinge kann, die nur wenige Menschen weltweit vollbringen können. Darüber hinaus suche ich auch immer wieder Herausforderungen. Einen Marathon oder eine Triathlon-Langdistanz mache ich auch mal so zum Training an der Haustür.

  • Warst Du schon mal in Hawaii? (Anm.: Die Frage zielt auf die Ironman-WM ab.)
    Nein.
    Warum nicht?
    Weil ich mich bis dato nicht qualifizieren konnte. Dazu kommt auch noch, dass man insgesamt mal eben rund 4500 Euro übrig haben muss, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können.

  • Hast Du keine Knieprobleme?
    Nein - außer nach dem ersten Marathon 2006, welche ich aber schnell in den Griff bekommen habe.

  • Hast Du einen Trainer?
    Nein - wozu? Der kennt meinen Körper sicherlich nicht besser als ich. Darüber hinaus verfüge ich über genügend Eigenmotivation und Trainingsideen. Da würden die meisten Trainer sowieso nur den Kopf schütteln.

  • Hast Du einen Trainingsplan?
    Ich habe mir 2008 für den Frankfurt Marathon einen geschrieben, da ich dachte, nur so könne ich diesen unter 3 Stunden beenden. 2009 war ich ohne Trainingsplan allerdings nochmals 4 Minuten schneller. Seither trainiere ich wieder aus dem Bauch heraus nach Lust und Laune. Einen Plan abzuarbeiten, war aber eine schöne Erfahrung.

  • Läufst Du mit einem Pulsmesser?
    Zu Anfang habe ich einen genutzt. Er ist zunächst für Anhaltspunkte auch nicht verkehrt. Mit der Zeit lernt man seinen Körper allerdings so gut kennen, dass man eigentlich gut darauf verzichten kann. Im Rennen lenkt das sowieso nur ab. Ein Pulsmesser kennt auch nicht meine Tagesverfassung, ob ich krank bin oder nicht, was ich gegessen habe oder ob es warm oder kalt ist. All dies hat Einfluss auf den Puls.

  • Wie bist Du zum Ultra-Triathlon gekommen?
    Gleich nach dem ersten Finish des Frankfurt Ironman 2007 hat mich die Frage beschäftigt, ob es nicht noch längere Distanzen gibt. Und siehe da - in Deutschland gibt es eine dreifache Lang-Distanz in Lensahn, also habe ich mich für 2009 angemeldet. Nach hartem Kampf war das nach rund 50 Stunden Wettkampfzeit der Einstieg in eine ganz andere Triathlon-Welt.

  • Was für ein Trainingspensum absolvierst Du in der Woche?
    Zwischen 0 und 45 Stunden.

  • Hattest Du jemals Zweifel ein Ziel zu erreichen?
    Nein, ich war stets gut vorbereitet. Ich hatte höchstens Respekt vor den Distanzen. Aber die Dinge erscheinen sowieso nur schwierig, bis man sie tut. Wir begrenzen uns im Kopf.